wolfwolle Welpe
Geschlecht:  Alter: 59 Anmeldungsdatum: 07.03.2009 Beiträge: 2
Wohnort: kloster lehnin
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Verfasst am: 07.03.2009 14:18 Titel: Kaukasen küsst man nicht
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Neben Fachbüchern gibt es in der großen Welt der Literatur auch das ein oder andere Buch,
das sich mit dem Wesen Hund und seinen Menschen
beschäftigt.
Dieses Buch von Wolfgang Walther ist so eines, aber doch so anders. Im
Jahr 1997 wurde in Potsdam eine Kaukasen Hündin angeleint an einem
Laternenpfahl gefunden und von Mitarbeitern des Tierheims aus ihrer
misslichen Lage befreit. Rund zwei Wochen später zog Jana bei der
Familie Walther ein, wo sie über Jahre ein hundegerechtes Leben lebte,
bis sie 2006 über die Regenbogenbrücke ging.
Ohne die geringste Vorkenntnisse zu dieser Rasse und ohne jegliche
Hundeerfahrung begab sich Familie Walther auf ein Abenteuer mit einer
charmanten Kaukasendame ein. Neben entsprechender Fachliteratur,
fand der Autor regen Zuspruch und in Hilfe im Internet. In diversen
Mailinglisten wurden seine Fragen und Probleme ernst genommen und ihm bei der Lösung geholfen.
W. Walther schrieb immer wieder Anekdoten zu sich und seiner Hündin in
eben diesen Mailinglisten im Internet, bis er aufgefordert wurde, doch ein
Buch darüber zu schreiben. Immer wieder machte er sich Gedanken
darüber, wie seine Jana wohl nach Potsdam kam. Und so entstand das Buch "Kaukasen küsst man nicht".
Aus vielen kleinen Ereignissen, die er mit Jana auf Spaziergängen hatte,
aus seiner Fantasie und letztlich die Liebe zu Tieren, entstand ein Roman,
den sich jeder Hundebesitzer zu Gemüte führen sollte. Vor allem all jene,
die ohne Verstand auf Tiermärkten in osteuropäischen Ländern, kleine
Plüschbären aus dem Kofferraum herauskaufen.
Und auch jene, die sich Tierschützer nennen und Hunde aus
Familienverbänden herausfangen und als Südenhunde nach Deutschland
importieren. Nicht immer zum Vorteil für Mensch und Tier.
Das Buch "Kaukasen küsst man nicht" ist weder als Fachliteratur anzusehen, noch sind alle beschriebenen Vorkommnisse in der Realität geschehen, aber dennoch gibt es fundierte Einblicke in das Wesen der Kaukasischen Owscharkas.
Eindrucksvoll und anrührend wird der Weg, den Jana als Welpen nach
Deutschland brachte beschrieben, die Machenschaften der Hundevermehrer, das Leid der unverstandenen Hunde.
Auch wenn dieser Weg nur aus Mutmaßungen des Autors besteht, so könnte Janas Weg so gewesen sein, ein Schicksal, das viele solcher Hunde durchleben.
Wolfgang Walther schafft es, den Leser mit seinen Worten in einen Bann zu ziehen, so dass dieser das Buch kaum mehr aus der Hand legen mag. Und aus leisen Quellen konnte ich vernehmen, dass ein zweiter Teil in Arbeit ist!
Ein schönes Buch für jeden Hundefreund!!!
Titel: Kaukasen küsst man nicht
Autor: W.Walther
ISBN: 3833430052
Zu bestellen in jedem Buchhandel oder direkt beim Autor über die Homepage:
www.wolfgangwalther.de
(Artikel von Jennifer Overmeier)
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